Ein Tag im Kopf von: Helene

Nach amerikanischem Vorbild überwachen wir heimlich die Gedanken unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese wissen nichts von den hier vorliegenden Dokumenten und können für allfällige böse Gedanken gegenüber Dritten weder verantwortlich noch haftbar gemacht werden.

 

6h10 Wecker

6h25 Wecker

6h30 Wecker

7h00 Wecker.

 

8h04 Zug.

Weg da. Du auch. Mais noooon, Platz daaaa!

So, wen nehmen wir denn heute? Ah, die da!

«Bonjour, est-ce que cette place est libre?»

Jaja, räum ihn jetzt nur weg, deinen Sack. Hast ja auch nur EIN GA, oder?

«Merci beaucoup, c’est très aimable.»

 

8h24 Bahnhof Bern.

Wegdaaaaaaaa!

Ui, das Tram.

Ui, das Tram.

Ui, Platz da.

Ui, das Tram.

Na gut. Ich wollte sowieso lieber laufen.

 

8h30 Endlich in der Poly.

Endlich in der Parallelwelt.

Endlich in Sicherheit.

Ich denke, also schreib ich, glaub ich.

Für wen?

Für meine Gesundheit.

Für den Papierkorb.

Und für den Roger. Damit er was zu lachen hat, oder zu korrigieren.

 

18h00 oder so. Das Peeti will raus hier. Ich muss auch.

Lass mich nicht allein, nimm mich mit!

 

Ah, hallo, meine lieben Freunde vom Zug. Platzdaaaaaaaaaa!